CANDY WORLD

Art Direction & Conzept: Lenn Blaschke

Game Design: Robin Fröhlich
Character Design: Benjamin Labuhn
Character Animation: Malte Dittmann
Music: Johann Fritsche
Voices: Elena Weiß & Elisa Ueberschär
Voice over: Philipp Nawka
Music Mastering: Konrad Fritsche
Special Thanks: Carolin Büscher, Hannah Prinz & Christoph Müller


DER LETZTE MORALISTIN

Regie: Lenn Blaschke
Produktion: Lenn Blaschke
Kostüm: Kim Cordes // Klymp
Kostüm-Konzept: Kim Cordes & Lenn Blaschke
Kamera: Leo Tax & Andrėja Šaltytė
Licht: Arne Mross
Co-Autorin: Lina Hegemann
Post-Production: Lenn Blaschke
Portrait-Fotografin: Ramona Schacht
Set-Fotografin: Melanie Feder
Technical Support: Dr. Michael Ohme
Installationsbauhelfer: Eike Egbers
Statist_innen: Franziska Petzold, Leni Friedepohl, @friedavargo, @fridaszack, Reinhard Mutz, Johann Fritsche, Lena Baumgarten, Jenz Dickemann, Rosa Krieger, Julie Warwel

Special Thanks: Irena Mross, Carolin Büscher, Hannah Prinz, Charlie Chaplin, Die Fliesengalerie (Christian Loth), Philippuskirche Leipzig, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.


THE TRANSCENDENCE IS DECEITFUL IN ALL DREAMS

Virtual Reality Installation & Mixed Media Installation

 

Die Arbeit »THE TRANSCENDENCE IS DECEITFUL IN ALL DREAMS« ist eine Virtual Reality (VR) und Mixed Media Installation. Sie untersucht die Möglichkeiten des immersiven Medium Virtual Reality zwischenmenschliche Begegnungen zu beeinflussen. Hier soll der Betrachtende im virtuellen Raum sowohl mit sozialpsychologischen Fragen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, als auch zur Existenz und dem Sein in Bezug auf Virtualität befragt werden. Hat man die VR-Datenbrille auf, begegnet man einer Menschenmasse die auf ein riesiges Objekt am Horizont zugeht. Die Menschen haben unterschiedliche Gesichter der Ausstellungsbesucher*innen. Die Oberflächen der virtuellen Welt sind dunkel und glatt.

 

Die Mixed Media Installation bzw. installative Skulptur fungiert als Schaukasten und soll im Ausstellungskontext als alleinstehendes Kunstobjekt wahrgenommen werden. Schaut man durch das Guckloch des Schaukastens, sieht man ein Videoloop auf einen Bildschirm. Zu sehen ist eine Aufnahme aus der Ich-Perspektive einer Figur, die innerhalb einer größeren Gruppe in eine unbestimmte Richtung geht. Wenn eine Person hineinschaut, wird sie von einer Gesichtserkennungssoftware mittels einer Kamera erkannt und abgelichtet. Dieses Foto wird on the fly in der Virtual Reality Arbeit als Textur auf die Gesichter der Figuren gelegt.

Art Direction: Leon Galli & Lenn Blaschke
3D-Visualisation: Robin Fröhlich
Coding: Lukas Rosenkranz
Sounddesign: Leon Seidl

 

Schneider: Kim Cordes

 

SprecherInnen:

Luise Schubert
Lucas Lentes
Nils Matzka
Philip Heimke
Elena Weiss
Elisa Ueberschär

www.thisisfake.team

Besonderen Dank:

Prof. Christin Lahr

Prof. Peggy Buth

Dr. Michael Ohme

Anselm Benedikt Hötte

Dominic Korte

Eleonora Schlegel

Alistair Carmichael

Annika Schallenberg

Leon Tiemeier

Luis Kellner

 

Photos: Quirin Staufer (2018): https://www.quirinstaufer.de/



LITTLE BROTHER

Das Projekt Little Brother, als skulpturale Installation im öffentlichen Raum und darüber hinaus als Plattform für verschiedene Veranstaltungen, eröffnet Denk- und Handlungsräume die die neuen Entwicklungen und Anforderungen in Bezug auf Privatsphäre und digitale Kommunikation kommentieren, kritisch reflektieren und neu verhandeln. Herzstück des Projekts ist ein Container der aufgrund verschiedener Technologien vor Abhörmaßnahmen gesichert ist. Akustische, visuelle und datenbasierte Informationen sind von der Außenwelt abgeschirmt. Es entsteht ein Raum der sich möglichen Kontrollmaßnahmen entzieht und so die Möglichkeit für sichere Kommunikation bietet. Die schwarz-spiegelnde Außenfassade des Containers reflektiert und verhindert Einblicke, fordert den Betrachter zu einer Auseinandersetzung auf und verhandelt so auch auf skulpturaler Ebene Fragestellungen in Bezug auf Sichtbarkeit im öffentlichen Raum.

 

- http://www.little-brother.eu/

- https://little-brother.eu/little-brother/

- https://www.facebook.com/littlebrotherprivacy/

 


VITA

Photos: Ramona Schacht (2018) https://www.ramonaschacht.com/

since 2016

Medienkunststudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

// Media art studies at the Academy of Fine Arts Leipzig

 

2011–2014

Abitur am Oberstufen-Kolleg Bielefeld

// Highschool at the Oberstufen-Kolleg Bielefeld

 

 

2007–2010

Kaufmann für Tourismus und Freizeit

// Businessman for tourism and leisure

Lenn Blaschke

Tel. 0172 - 2835864

blaschke[at]hgb-leipzig.de


Lenn Blaschke (*03.05.1990 Garbsen) ist Medienkünstler und arbeitet in Leipzig. Seine Arbeiten umfassen sowohl digitale als auch virtuelle Umgebungen, aber auch Multimedia Installationen, Film, Video, Texte und konzeptionelle Kunst. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit kulturellen Wirklich- und Unwirklichkeiten. Darüber hinaus sowohl mit existenziellen und ontologischen, als auch mit ethischen und sozialen Fragestellungen. In letzter Zeit insbesondere mit hyperimmersiven Audiovisionen, dynamischen Narrationen und der Verwendung von Prosalyrik in virtuellen Kontexten. Des Weiteren mit Kunst im öffentlichen Raum, Kommunikation mit der Öffentlichkeit und Theorien zu Post-Privacy und gesellschaftlicher Aufklärung.

Lenn Blaschke (born 03.05.1990 Garbsen) is a media artist and works in Leipzig. His work includes both digital and virtual environments, as well as multimedia installations, film, video, texts and conceptual art. In his work he deals with cultural realities and unrealities. In addition, both with existential and ontological, as well as with ethical and social issues. Lately, especially with hyperimmersive audio visions, dynamic narrations, and the use of prose lyrics in virtual contexts. Furthermore, with art in public space, communication with the public and theories on post-privacy and social education.


  • Grundstudium, Medienkunst, bei Prof. Christin Lahr und Prof. Peggy Buth (2016 - 2018)
  • Medienkunst, Fachklasse Installation und Raum bei Prof. Joachim Blank (seit OKT 2018)
  • Gründungsmitglied von »THIS IS FAKE«, Virtual Reality Künstlerkollektiv in der HGB (seit 2017)
  • Redaktion und literarische Beiträge bei »Kopfsalat - Freies Forum für Literatur und Kunst« (seit 2012 - 2016)
  • Gründer von »Little Brother«, Verein für Kunst, Privatsphäre und Autonomie (seit 2017)
  • Gründungsmitglied des Kopfsalat e.V. - Ladenprojekt in Leipzig (2015)
  • Videoinstallationen und Visuals für das Technokollektiv "Tiefgang" (2010 - 2015)
  • Production-Runner bei "HEIL" von Dietrich Brüggemann (2014)
  • Praktikum bei Brown Sugar Films in Hamburg (2012)